[Diese Aufnahme zeigt die Situation 1941, Privatarchiv Wilbert Voß] Die vermutlich 7 großen Baracken des Lagers Elmschenhagen III befanden sich zu beiden Seiten der Allgäuer Straße, nordwestlich der Starnberger Straße und südlich des Pfaffengrabens.
Im Lager Elmschenhagen-Süd III gab es eine Entbindungsbaracke (Klussmann, 2004, S.93)
Marinehelferinnenlager Süd III, die spätere Lagerschule, heute Theodor-Möller-Schule (Carstens, S.149)
"Im September 1945 gab die britische Militärregierung ein ehemaliges Marinehelferinnenlager für Schulzwecke frei. So konnten ab Oktober die 1.392 Kinder (30 Grundschulklassen in 14 Räumen) unterrichtet werden. Die Freude war aber nur kurz. Polnische Truppen, die aus Norwegen zurückkehrten, wurden in die Lagerschule eingewiesen. Im November räumten die Polen zwar wieder die Baracken, aber es fehlten Wände, Türen, Fenster, Fußböden und Öfen. Mit Unterstützung der Stadt Kiel griffen in beispielhafter Opferfreudigkeit Lehrerschaft und Elternschaft zur Selbsthilfe und richteten bis zum 1.2.46 die Baracken so weit her, dass nunmehr wieder in 17 Räumen 41 Klassen mit 1.800 Schülern untergebracht werden konnten." (Inge Schmidt: Das alte Elmschenhagen, Matthias-Claudius-Schule, o.J., von Carstens zitiert auf S.499 f.)
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© Uwe Fentsahm (Brügge) und Wilbert Voß (Schwentinental), Oktober 2026.
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